Freizeit

Obwohl ich durchaus gewillt bin und mein Bestes gebe, ist es mir bisher noch immer nicht möglich gewesen, „richtig“  mit dem studieren anzufangen. Inzwischen war ich einige Male an der Uni: Um meinen Studentenausweis abzuholen, für das Erasmus-Orientation-Meeting und ein Treffen von meiner Fakultät. Tatsächlich war ich jedoch noch viel öfter an der Uni, um trotz bester Vorsätze unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu fahren. Vorlesungen fallen in der ersten Woche scheinbar regelmäßig aus – natürlich ohne dies vorher anzukündigen. Aber es ist trotzdem schön um 8.30 Uhr in der Uni zu sein. Dann kann man sich um den anderen Erasmus-Kram kümmern. Wenn nicht das Erasmus-Büro geschlossen hätte – natürlich ohne dies vorher anzukündigen. Und auch nicht zum ersten Mal. Hier reicht es am Donnerstag einen kleinen Zettel an die Tür zu hängen: „Bin Montag zurück.“ Vielen Dank! Demnach muss ich auch weiterhin für die öffentlichen Verkehrsmittel teuer bezahlen, anstatt billiger mit dem Studententicket zu fahren. Eigentlich verstehe ich es sowieso nicht, warum ich noch eine extra Bestätigung in Form eines Din-A4-Wisches der Uni brauche, damit ich zu dem Verkehrsunternehmen gehen kann, um das Ticket zu beantragen. Schließlich habe ich doch bereits einen Studentenausweis – aus Plastik! Wie dem auch sei, die Bürokratie in der Türkei ist doch etwas ganz besonderes. Aber wie sagt der Istanbuler so schön: „Yavaş yavaş!“ (Langsam, langsam!)

Somit musste ich Wohl oder Übel andere Gestaltungsmöglichkeiten für meinen bisherigen Aufenthalt finden: Freizeit!

Diese habe ich unter anderem im Fussballstadion von Beşiktaş verbracht. Zusammen mit Mustafa, Cighi, Samet, Eva und Dorota haben wir das 5:1 gegen Maccabi Tel Aviv gesehen. Tolles Spiel, tolle Stimmung!

Außerdem war ich auf einer Erasmus-Party, die auf Grund ihrer schlechten Musik kaum auszuhalten war. Trotzdem fiel es schwer am nächsten Morgen früh aufzustehen, um an dem Erasmus-Frühstück teilzunehmen. Mit anschließendem Bosporus-Bootstrip und einer Burgbesichtigung.

Mit Caner, Ece und Tugba war ich auf der adidas-all-originals-Party. Kleines Minifestival, u.a. mit Datarock mitten in Istanbul. War nett, vor allem aber dank des netten Mitbewohners kostenlos. Später gings dann mit dem Taxi weiter zum Gevende-Konzert. Diesmal mit Özkan und dank Gästeliste wieder ohne Kosten. Super!

Die Hagia Sophia und die Blaue Moschee wollten auch besichtigt werden. Danach gings weiter zum Nargile sprich Shisha rauchen.

Und als Kunststudent sollte man sich natürlich auch mit der zeitgenössischen Kunst auseinandersetzen. Nur ein paar Schritte von meiner Wohnung entfernt ist hiefür das Istanbul Modern bestens geeignet.

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